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A. meinte, ich solle davon erzählen. Das wäre gut, das würde garantiert nie langweilig. Zugegeben, als sie das sagte, hatten wir schon sehr ausschweifend dem B. zugesprochen. Bei Dean und Sal hatte ich damals zum ersten Mal von dem Zeug erfahren und seitdem musste ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder daran denken. Irgend so ein Triggerding scheint das zu sein. Für C. tue ich ja viel, insbesondere vor ihr. Und entsprechend froh war ich, wie sich wieder eins aus dem andern ergeben hatte. Namentlich, dass D. mir vor einigen Tagen wieder etwas mitgebracht hatte, wir jetzt hier saßen und taten, was wir am besten konnten.

Es hatte eigentlich alles schon am Morgen mit dem E. angefangen. So gut war er mir noch nie gelungen. Sonst oft medioker bis mies, heute aus unergründlichen Gründen irgendwo zwischen „Bitter Sweet Symphony“, „Black Velvet“ und „Cream“ (Shout-Out an meine Glamrock-Freunde!). Abends vor dem Zocken noch alle zusammen ’ne Runde F. und G. gesnackt („Schütten Sie’s direkt zusammen!“ meinte irgendjemand und hatte die Lacher auf seiner Seite). Fast Forward ein paar Stunden, vor der Tür des nächsten Ladens, sie meinte: „Das ist eine H.-Kaschemme!“ Mein unartikuliertes Grunzen verstand sie sofort als Aufforderung zur Wiederholung auf Grund von Unverständnis und präzisierte: „Ich fühle mich hier wie zu Hause!“ Herz, was willst Du mehr? Wobei ich in solche Läden regelmäßig nur zur sozialen I. gehe. Aus niederen Beweggründen würden mich keine zehn Zebras nie dort hinein locken können! Niemals!

(Erinnern Sie sich noch an die juvenile Zeit der aufkommenden Computerspielära? Ja? An Grand Theft Auto? Ja? An die J.? So sieht das Publikum in diesen Läden aus. Es war mir stets ein großes Bedürfnis, sie im Spiel umzunieten. Mit kleinstem Aufwand möglichst viele Punkte und einen Thrill frei Haus dazu. So wie wenn Sie bei Tetris vier Reihen auf einmal mit einem langen Stein löschen und das befreiende Tüdelüt erklingt.)

Von der Uhrzeit her hätten wir in dieser kleinen Bäckerei auch zu einer K. aufschlagen können. Ich fühle mich immer leicht ertappt, wenn ich mit dem Bus nach Hause fahre, während andere im selben Bus zur Arbeit fahren. Aber L. wusste die Situation wieder einmal hervorragend zu retten und machte sich so galant zum Horst, wie es nun einmal nur er vermag. Wir lagen alle am Boden und das Beste war, dass natürlich auch M. herzhaft lachen musste. Seit ich sie das erste Mal lachen gehört habe, weiß ich, wen Dirk von Lowtzow an der Stelle mit den drei Sonnen meinen muss. Plötzlich fiel ihm aber ein, dass er vielleicht noch einen seiner Freunde mit einem umgekehrten N. aus einer unangenehmen Situation retten müsste, sein Schauspiel war beendet und in der Bäckerei ging wieder alles seiner Wege. O. duselte weiter aus den Boxen, als sei nie etwas passiert. (Ich gab mir selbst P. für meine unglaublich unlustige Nebenperformance. Aus Gründen des Q. darf ich hier allerdings keine weiteren Auskünfte geben.)

Die letzten Monate waren im Prinzip kulminiert genau so, wie ich mir die Zukunft seit R. vorgestellt hatte. Jeden Tag staune ich bis an die Grenzen des S., wie großartig all das ist. In einer perfekten Welt ist alles perfekt und wir sind mitten drin. Das Glas ist immer voll und der T. beginnt ständig von vorne. Wenn ich all das in U. darstellen sollte, wüsste ich nicht, wie ich es anstellen könnte.

Und all das führte schließlich dazu, dass wir jetzt hier saßen und taten, was wir am besten konnten. Der V. war kurz davor, vor Glückseligkeit zu implodieren. Einer für die Soziologiestudierenden: Gibt es so etwas wie den W. eigentlich auch für Glückseligkeit? Das scheint mir wie ein prima Masterplan für die Zukunft!

(Hahaha, apropos Medienmultiplikation: Das mit den X. war ja auch so ’ne Zeit! Zwiegespalten, dass ich die nicht erlebt habe.)

Es wird nicht die letzte Nacht gewesen, die wir mit purem Y. verbraucht haben. Und natürlich immer am Start: ’ne freshe Z.

(erschienen in HOCH&tief #09)

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